Lange war es hier ruhig, aber vorhin hatte ich mal wieder einen interessanten Gedankengang, den ich euch nicht vorenthalten möchte:
Was haben Jay-Z und Anselm Grün gemeinsam?
Äußerlich nicht viel. Aber kennt ihr das Lied "Guns & Roses" von Jay-Z mit Lenny Kravitz?
Der Refrain lautet da
"Life is all about Guns and Roses
Bittersweet like friends and foes
Some get left behind, some get chosen
Just like life, Guns and Roses"
frei übersetzt:
Es dreht sich alles um Gewalt und Liebe,
Bittersüß wie Freunde und Feinde,
Manche werden zurückgelassen, manche erwählt
eben wie's Leben, Gewalt und Liebe.
Und was hat Pater Anselm Grün damit zu tun?
Er hat ein Buch geschrieben "Kämpfen und Lieben", in dem Männer aus der Bibel portraitiert werden. Das an sich ist ja noch nichts besonderes, aber dort geht es auch um Guns and Roses - Er portraitiert nämlich ganz bewusst nicht objektiv-erschöpfend, sonder versucht alles zwischen den beiden Polen "Lieben" und "Kämpfen" einzuordnen. Das so entstehende vermeintlich "flache", da 2-dimensionale Bild von König Salomo, als Beispiel, kann uns offenbar mehr lehren als der (von vornherein zum scheitern verurteilte) Versuch, diese Figuren objektiv darzustellen.
Das Ergebniss ist ein leicht zu lesendes Buch, das zum weiteren Nachdenken anregt.
Und wer Lust hat, kann dabei Jay-Z und Lenny Kravitz hören - Die haben das mit den zwei Polen auch ohne psychologische Studien erkannt.

Du mochtest sicher in Deutsch früher auch die Assoziationsketten - oder?
AntwortenLöschenLG!
Auf jeden Fall!
AntwortenLöschenHasenOhrHörerHitParadeBeispielHaftRichterStuhlBein!