Moin, bin gerade etwas geflasht, was aus manchen Leuten so wird.
Mein ehemaliger Klavier- und Keyboardlehrer ist mittlerweile einer der Top-DJs in der deutschen House-Szene. Vor ein paar Jahren saßen wir noch zusammen in D5 und rappten Schülergedichte auf seine Beats. Nur durch ihn bin ich überhaupt dazu gekommen, auch Beats zu bauen und zu Texten. Die technischen Möglichkeiten gab es in der Schule, dank dem super-engagierten Musiklehrer Herrn Karl. Wen es Interessiert, auf der Schulhomepage stehen noch alte Projekte online, mein "Schillerrap" oder auch "Just a Chicolo" von Chico Chiquita. Aber psst, den Link habt ihr nicht von mir. Sehr zu empfehlen ist auch der Summermix Burnin' Down The House Vol. 20 von Chico.
Und die Leute, denen ich dann in der AG ein bisschen was weitergeben konnte von dem was Herr Karl, Daniel und ich mir selbst beigebracht hatte, sind offensichtlich mittlerweile um einiges kreativer als ich. Aber Neid wäre hier fehl am Platz... ich gönn's ihnen. Und schreib jetzt weiter an meiner Hausarbeit.
Bis dann!
Donnerstag, 31. Juli 2008
Donnerstag, 17. Juli 2008
Gott ist das Subjekt
Gott ist das Subjekt.
Das haben die Reformatoren vor knapp 500 Jahren heraus gefunden. Sie dachten dabei vor allem an die Sakramente, an den Glaube und an die Rechtfertigung. Sie entdeckten, dass der Mensch sich nicht durch Werke das Reich Gottes verdienen kann, nicht durch das kaufen von Ablässen, nicht durch Beichten und Büßen unter zwang, sondern allein durch den Glauben, welcher wiederum ein Geschenk Gottes ist.
Ich denke bei Gott ist das Subjekt an das, was viele "Schicksal" oder (Göttliche) "Fügung" zu nennen pflegen. Weil Gott uns nämlich nicht nur den Glauben schenkt, sondern Begegnungen und Begebenheiten, die wir aus eigener Kraft und mit unserem Willen nie erreichten. Im Gegenteil, mache Sachen scheinen uns umso ferner zu rücken, je mehr wir sie wollen.
Die wichtigsten Begegnungen im Leben lassen sich nicht planen oder gar erzwingen, sondern werden uns von Gott geschenkt. Denn Gott ist das Subjekt. Er lenkt uns, wenn mir auf ihn vertrauen, wenn wir mitspielen. Bei diesem Gedankenspiel ist mir gestern Abend mal wieder eine Textzeile in den Sinn gekommen: "God is a DJ". Aber was ist dann der Mensch? Die Platte? Nein, das passt nicht. Ich denke, der Mensch ist die Nadel. Ja, wenn Gott der DJ ist, dann setzt er uns auf die richtige Spur, den "Track". Und die Nadel kann auch mal springen, wenn Dreck auf der Platte ist oder ein Kratzer. Ein Mensch kann sich sein Leben nicht aussuchen, aber er kann was draus machen, wie die Nadel Musik aus der Rille macht.
Soweit meine Gedanken zu Gott ist das Subjekt.
Das haben die Reformatoren vor knapp 500 Jahren heraus gefunden. Sie dachten dabei vor allem an die Sakramente, an den Glaube und an die Rechtfertigung. Sie entdeckten, dass der Mensch sich nicht durch Werke das Reich Gottes verdienen kann, nicht durch das kaufen von Ablässen, nicht durch Beichten und Büßen unter zwang, sondern allein durch den Glauben, welcher wiederum ein Geschenk Gottes ist.
Ich denke bei Gott ist das Subjekt an das, was viele "Schicksal" oder (Göttliche) "Fügung" zu nennen pflegen. Weil Gott uns nämlich nicht nur den Glauben schenkt, sondern Begegnungen und Begebenheiten, die wir aus eigener Kraft und mit unserem Willen nie erreichten. Im Gegenteil, mache Sachen scheinen uns umso ferner zu rücken, je mehr wir sie wollen.
Die wichtigsten Begegnungen im Leben lassen sich nicht planen oder gar erzwingen, sondern werden uns von Gott geschenkt. Denn Gott ist das Subjekt. Er lenkt uns, wenn mir auf ihn vertrauen, wenn wir mitspielen. Bei diesem Gedankenspiel ist mir gestern Abend mal wieder eine Textzeile in den Sinn gekommen: "God is a DJ". Aber was ist dann der Mensch? Die Platte? Nein, das passt nicht. Ich denke, der Mensch ist die Nadel. Ja, wenn Gott der DJ ist, dann setzt er uns auf die richtige Spur, den "Track". Und die Nadel kann auch mal springen, wenn Dreck auf der Platte ist oder ein Kratzer. Ein Mensch kann sich sein Leben nicht aussuchen, aber er kann was draus machen, wie die Nadel Musik aus der Rille macht.
Soweit meine Gedanken zu Gott ist das Subjekt.
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