Auf evangelisch.de ist ein recht kritischer Beitrag über "Xavier und das Christ-Sein" erschienen.
Ganz so würde ich das nicht sehen.
Ich finde nicht, dass Xavier "die Botschaft des Evangeliums von ihren Inhalten entkleidet und sie mainstreamfähig macht". Umgekehrt würde ich sagen, dass er den Inhalt der Botschaft des Evangeliums in neue Worte packt und sie damit mainstreamfähig macht. Fast alle "Liebeslieder" von ihm sind doppeldeutig auch auf die Liebe Gottes zu beziehen.
Z.B. "Sie ist Nicht von dieser Welt, die Liebe, die mich am Leben hält" - viel eindeutiger zweideutig geht es ja kaum.
Oder "Wann fängt das Leben an, das(s!) ich mit dir Leben kann [...] Du hast mich berührt und Du hast mich gesegnet ich wurde geführt und ich bin Dir begegnet" - Wenn das mal kein Lobpreis ist.
"Ich warte bist du kommst" spricht auch unheimlich deutlich vom kommenden Reich Gottes. Und dabei geht es ihm sicher nicht um Effekte. Schon in Armageddon auf dem ersten Söhne Mannheims Album wird doch deutlich, dass es tatsächlich um ein Wachrütteln geht.
Ist es nicht die Aufgabe von Christen, die Inhalte des Evangeliums in eine Sprache zu bringen, die ankommt? Ich glaube einigen Pfarrer und Pfarrerinnen würde es sehr gut tun, wenn sie sich ein bisschen was von Xavier und anderen Zeitgenossen abgucken würden, was moderne Versprachlichung der frohen Botschaft angeht.
Tugend Mühe
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Hab die Tage in meinen Unterlagen gestöbert und meine POS- bzw.
Grundschulzeugnisse gefunden (also nicht, dass sie verloren gegangen wären).
Na wenn man si...
Vor 11 Stunden






